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 Blood On My Hands || ✟

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Aki

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BeitragThema: Blood On My Hands || ✟   Di März 08, 2016 7:34 pm

Blood on my hands


✟ ✟ ✟

Genre
Slice of Life || Drama

Kurzfassung
X verlor seinen Geliebten bei einem tödlichen Unfall. Seit diesem schicksalshaften Tag bekam er sein Leben nicht mehr auf die Reihe - Er verlor die Hoffnung, kapselte sich ab und vegetierte vor sich hin, bis er eine Entscheidung traf, welche ihn innerhalb von einer Woche in die örtliche Psychatrie brachte. Er verbrachte viele Monate in einem weissen Zimmer mit lächelnden Ärzten, die ihn immer wieder aus- und einwiesen.
Eines Tages, einige Woche nach dem dritten Aufenthalt, lernte er durch Zufall einen jungen Mann kennen: Y. Sie freundeten sich an und langsam verliebte sich X in ihn. Erst zu spät realisierte er, weshalb er sich bei Y so geborgen fühlte..
Y wies gewisse Charakterzüge und Eigenschaften seines verstorbenen Geliebten auf. Doch statt ihn loszulassen, krallt er er sich an ihm fest und wird langsam von Schuld und Trauer zerfressen.


✟ ✟ ✟

Steckbriefvorlage

Code:
[center][size=18][font=Courier New][color=#990000]Vor- und Nachname[/color][/font][/size]
[img]Aussehen[/img]
[size=16][font=Courier New][color=#990000]Alter[/color][/font][/size]
[size=16][font=Courier New][color=#990000]Grösse[/color][/font][/size]
[size=16][font=Courier New][color=#990000]Charakter[/color][/font][/size]
( Stichworte )
[size=16][font=Courier New][color=#990000]Sonstiges[/color][/font][/size][/center]

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Steckbriefe

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Let's start!


Zuletzt von Aki am Fr März 11, 2016 4:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sensiba
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   Do März 10, 2016 10:05 pm

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Aki

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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   So März 13, 2016 6:23 pm

Aiden

Eine dicke, graue Wolkendecke hatte sich über der Stadt gebildet. Ein frischer Wind fegte durch die Strassen und brachte die Blätter der vereinzelten Bäume zum rascheln. Man hörte keine Vögel zwitschern, nur die quietschenden Räder der rasenden Autos. Die Menschen zogen sich die Kapuzen tief ins Gesicht, klammerten sich an ihre Schirme, während der Regen auf den Asphalt prasselte und in die kleinen Ritzen zwischen den Steinen sickerte. Und ich, ich stand einfach da und hiess ihn Willkommen, während der Wind mir die eisigen Tropfen ins Gesicht peitschte. Ich spürte keine Kälte, obwohl meine dünne Strickjacke, ja, meine ganze Kleidung durchnässt war. Einzelne Haarsträhnen klebten an meiner Stirn und mein Blick fiel auf meine gefährlich magere Hand. Ich konnte die einzelnen Sehnen unter der fahlen Haut sehen. Ich hatte seit Tagen nichts mehr gegessen.
Langsam setzte ich mich in Bewegung, befahl meinen schwachen Beinen sich fortzubewegen. Ich begann zu atmen. Meine Schritte wurden schneller, gingen in ein Joggen über, bis ich rannte. Ich rannte durch die Strassen und Gassen, spürte die eisigen Tropfen, die gegen mein Gesicht schlugen. Ohne jegliche Rücksicht auf Spaziergänger rannte ich an den verschwommenen Gestalten vorbei und rempelte dabei den ein oder anderen an. Ich hörte erschrockene und verärgerte Stimmen, ignorierte sie, rannte weiter, bis meine Lungen brannten und jeder Schritt schmerzte.
Ich verlangsamte mein Tempo, blinzelte und sah mich um, doch versuchte gar nicht erst, die Orientierung wiederzufinden. Ich befand mich auf einer leicht befahrenen Brücke. Es ist dunkel geworden. Vereinzelte Autos fuhren an mir vorbei, doch ansonsten herrschte eine angespannte Stille. Ich hörte ein Rauschen und blickte hinab, in das tosende Gewässer. Ich hörte die Wellen, wie sie gegen die herausragenden Felsen schlugen. Auf einmal kullerten heisse Tränen über meine gefrorenen Wangen. Ich klammerte mich gegen das metallene Gelände, riss den Kopf nach hinten und stiess einen gellenden Schrei aus. Schluchzend schlug ich auf das Metall ein, bis meine wunden Knöchel aufrissen. Meine Beine gaben nach und ich sank auf die Knie. Mir war auf einmal kalt, so schrecklich kalt. Ich schluchzte leise, lehnte meine Stirn gegen das Gelände und weinte. "Es schmerzt", hauchte ich mit zittriger Stimme, "es schmerzt so sehr. Es schmerzt, ohne dich zu sein. Ich möchte das nicht mehr. Ich möchte zu dir, hörst du?" Ich sah hinauf, in Richtung des Himmels und schrie so laut ich konnte: "Hörst du!"
Schwankend zerrte ich mich hoch, kletterte auf das Gelände und versuchte, nicht hinab zu sehen. Ich stand auf, stand gerade auf dieser Brücke, unter mir das klaffende Loch, welches mich in Sekunden verschlingen konnte und ..- Ich hörte quietschende Räder. Ein helles Licht schien hinter mir und ich drehte mich um. Mit Tränen in den Augen und einem zarten Lächeln auf den Lippen starrte ich dem Licht und der Gestalt dahinter entgegen.
"Wir werden wieder vereint sein.."
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Sensiba
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   So März 13, 2016 8:42 pm

Till


Tja. Wieder mal ein anstrengender Tag vorbei und wieder mal befand ich mich auf der Heimfahrt in meinem etwas älteren VW Passant, der mir immer wieder mal mit den Scheibenwischer den prasselnden Regen auf der Scheibe zur Seite schob. Wie immer mit Zigarette im Mund und Fenster offen damit der Rauch ordentlich abziehen konnte, wobei es mich nicht wirklich störte das dabei ein paar Regentropfen rein tropften. Ganz normal mit dem klassischem, regnerischem Wetter. Nur das sich in den letzen Woche ein kleiner Beifahrer zu mir gesselt hatte. Abel hieß der 4 Monate alte Schäferwelpe, der jetzt schon ziemlich zutraulich war und ziemlich viel Schwung in meinen Haushalt brachte. Aero und Eos, mein Schwarzer Kater und die Hellbraune, getigerte Katze waren allerdings noch nicht so begeistert von ihr. Tja. Die zwei müssen sich halt noch an sie gewönnen. Abel wedelte munter mit dem Schwanz und guckte mich mit grossen Augen an, als hätte sie meine Gedanken gelesen. Schwachsinniger Gedanke wahrscheinlich dachte die Kleine grad nur ans Futter. Mein Blick wieder nach vorne gerichtet bemerkte ich das wir schon an der Brücke angekommen waren. Auch hier schien eigentlich alles wie gehabt zu sein bis ich etwas beobachtete was dafür sorgte das mir glatt die Zigarette aus dem Mund fiel. Ein hagere Gestalt, stand im Mitten des Regens und stieg plötzlich auf das Geländer kletterte. "Ich glaub ich werd nicht mehr", murmelte ich fassungslos und legte eine Vollbremse hin bevor ich an dem Idioten, der sich gerade das leben nehmen wollte vorbei fuhr. Ein leichter Ruck ging durch das Auto, worauf Abel fast vom sitzt fiel und erschrocken aufquitschte. Eilig öffnete ich die Türe des Autos, knallte die Türe hinter mir zu, nicht das mir Abel noch aus dem Auto sprang. Mit grossen schnellen Schritten ging ich auf die hagere Gestalt, bei dem ich nun auch erkannte das es sich um einen jungen Mann handelte, packte ihm an Handgelenk und zog ihn mit einem groben Ruck in meinen Richtung. Der junge Mann der offensichtlich selbst kaum auf den Beinen halten konnte, konnte natürlich nicht wirklich was dagegen ausrichten und fiel in meine Richtung wobei ich ihn dann einfach auf fing und auf dem sicheren Boden absetze. Hinter mir hörte man schon das erste beschwerende Hupen, da mein ehrenwerter Wagen noch im Weg stand. Genervt verdrehte ich die Augen. Ah ja. Da war gerade jemand dabei sich von der Brücke zu stürzen und die nerven sich an meinem Auto, weil ich als einziges die Initiative ergriffen habe ihn davor zu bewahren! Pffft. Idioten. Ohne Worte schnappte ich mir wieder das Handgelenk des jungen Mannes und zog ihn etwas grob zu meinem Wagen. Dabei viel mir erst jetzt auf wie dünn das Handgelenk von ihm war. Junge der Kerl musste ja schon ne Weile nicht mehr gegessen haben. Ich öffnete die Hintere rechte Türe und brummte das er einsteigen solle, während jetzt schon die nächsten Hupen los gingen. Statt zu warten bis er einstieg half ich schlussendlich nach, zeigte den weiter hupenden Idioten hinter mir den Mittelfinger, stieg selbst wieder vorne ein und fuhr ohne weiter zu zögern ein. Tja... Abel sah nun auch nicht mehr so glücklich aus und winselte etwas unruhig vor sich hin. War etwas sehr viel aufregung für die Kleine. Genervt packte eine neue Zigarette raus, steckte sie mir wieder in den Mund und zündete sie mir mit der freien Hand an. Tief ein ziehen. Raus pusten. Schon viel besser. "Möchtest du auch eine?", Fragte ich meinen neuen Mitfahrer und streckte ihm das Päckchen nach hinten.
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   So März 13, 2016 9:17 pm

Aiden

Sekunden später wurde ich mit einem Ruck vom Gelände gerissen und auf den Boden abgesetzt. Wie versteinert stand ich vor dem jungen Mann und brachte kein Wort heraus. Das Lächeln auf meinen Lippen war verschwunden, die Tränen erstarrt. Ich hörte weit entfernt ein drängendes Hupen, doch es kam nicht einmal wirklich bei mir an. Eine warme Hand hielt mein Handgelenk und ich starrte sie vollkommen verwirrt an, als würde ich nicht verstehen, was sich in diesem Moment abspielte.
Ich wurde zu einem Auto gezogen und auf den Rücksitz platziert. Die Türe ging zu, der junge Mann stieg ein und fuhr los. Das erste Geräusch und der erste damit verbundene Gedanke war ein leises Winseln. Ich blinzelte, als sei ich gerade aus einer Art Trance aufgewacht und starrte das Zigarettenpäckchen an. Anscheinend hat er mir eine angeboten. Zögerlich nickte ich und nahm das Päckchen schweigend an. Mit zittriger Hand nahm ich mir eine Zigarette, presste sie zwischen die Lippen und zündete sie mit dem dazugehörigen Feuerzeug an. Ich nahm einen tiefen Zug und stiess danach langsam den Rauch aus meinen Lungen. Dies wiederholte sich einige Male, bis ich automatisch das Fenster neben meinem Sitz einen Spalt öffnete und die Asche hinaus schnipste. Mit geröteten Augen starrte ich zum Spiegel, der das Gesicht des Fahres wiedergab. Mein Mund war ausgetrocknet, meine Lippen fühlten sich rissig an und ich konnte mir vorstellen, dass mir noch etwas Rotze an der Oberlippe klebte. Ich starrte auf meine sehnigen Hände, dessen Knöchel angeschwollen waren. Das Blut wurde grössenteils vom Regen weggewaschen und legte stattdessen wundes Fleisch offen.
Erneut nahm ich einen Zug der Zigarette und wendete mein Gesicht zum Fenster. Ich sah hinaus, in die Dunkelheit, welche an mir vorbeiraste. Minute für Minute weiter weg von ihm. Ich senkte den Blick und hatte Mühe, nicht erneut in Tränen auszubrechen. "Aiden", flüsterte ich mit schwacher Stimme und meine Mundwinkel zuckten kurzzeitig nach oben. Ich war erbärmlich.
Ich merkte, wie ich direkt in zwei grosse Knopfaugen sah, die sich hinter dem Vordersitz befanden. Ein kleines Köpfchen hatte ihre Nase vorsichtig nach hinten gesteckt. Ich merkte nicht, wie ich schwach begann zu lächeln. "Hallo", hauchte ich kaum hörbar und streckte meine Hand zögerlich in Richtung des Köpfchen. Dieses schreckte sofort zurück und ich zog die Hand zaghaft zurück.
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   Mo März 14, 2016 7:31 pm

Till

Nachdem er das Päckchen annahm und sich selbst eine Kippe anzündete, strich ich mir ein paar nervige Strähnen aus dem Gesicht, die sich irgendwie aus dem losen Dutt verirrt haben. Jaja, der Fluch von langen Haaren. Menge Aufwand für Pflege, nerven schnell sind leicht Durcheinander zu bringen und trotzdem kann ich mich nicht von den langen, blonden Strähnen trennen. Meine Augen fixierten sich wieder konzentriert auf den Asphalt als der Regen an Stärke zunahm. Die Tropfen, die schon Sturzbach artig gegen die Frontscheibe preschte, teilten uns das auch lautstark mit. Während dessen Stelle sich mein dürrer Beifahrer als Aiden vor. Er wisperte es leise, kaum hörbar und trotz des dröhnenden Regens, nahmen meine Ohren jeden einzelnen laut klar und deutlich wahr. Aiden also. Der Name hatten einen interessanten klang. Aus dem Augenwinkel bemerkte  wie meine kleine Welpin wieder etwas mehr Mut bekam und neugierig hinter dem Sitz hervor linste um unseren lebensmüden Gast zu begutachten. Sein an sie gerichtetes Hallo ließ mich vermuten das er wahrscheinlich seine Hand nach ihr streckte.  Abel bestätigte es mir mit ihrer Reaktion sich wieder hinter dem Sitz  zu  verstecken. Und weg war der Mut. Ganz schön unvorsichtig ihm. Er kannte weder mich noch den Hund. Zugegeben unwahrscheinlich das ein Welpe eine Hand zerfleischt aber man weiß ja nie. Ich nahm einen weiteren tiefen Zug von meiner Zigarette, bevor ich sie zwischen Zeigefinger und Mittelfinger nahm, und qualmte den Rauch erst mal genüsslich durch die Nase. "Sie heißt Abel. Eigentlich ist die kleine Göre ziemlich frech und zutraulich aber das ganze war etwas viel für sie an einem Tag.", erklärte mit einem leicht gereizten Ton. Nicht das ich genervt war oder so, meine Stimme klang nur immer so. "Mein Name ist Kantillen," meinte ich missmutig und ergänzte, "belasse es aber bitte bei Till, Dill oder auch Dillen, was dir am besten passt." Wie ich meinen Namen hasste. Kantillen. Pfff. Wer tat seinem Kind so einen Namen an? Ach ja.  Richtig. Meine Eltern. Meine Gedanken widmete sich dem Wetter das offensichtlich nicht vor hatte besser zu werden. Fehlten nur noch Blitz, Hagel und der Hurrikane der alles zerfetzte. Naja. Die Hälfte des Weges hatten wir ja geschafft. "Musik?", brummte ich fragend. Ich mochte gegenseitiges anschweigen nicht sonderlich war aber auch nicht wirklich gesprächig. Da war Musik in der Regel eine ganz gute Lösung. Er musste einfach mit meinem Musikgeschmack leben.
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   Mo März 14, 2016 7:50 pm

Aiden

Ich spitzte die Ohren als er sprach und die Kleine als Abel, und sich als Kantillen vorstellen. Dabei ergänzte er jedoch, dass ich ihn besser als Till, Dill oder Dillen ansprechen sollte. "Till", murmelte ich leise und liess den kurzen und doch wohlklingenden Namen auf meiner Zunge zergehen. Fast hätte ich angehängt, dass es mich freue, seine Bekannschaft zu machen, doch ich hätte in diesem Moment wohl gelogen.
Erneut sah ich hinaus, auf die vorbeirasende Landschaft. Wir verliessen die Brücke und verschiedene Gebäude beleuchteten mit ihren Fenster zusätzlich die Strassen. Der Regen peitschte gegen die Scheibe und ich beobachtete die einzelnen Tropfen, welche sich in Eiltempo einen Weg nach hinten bannten. "Musik?", brummte mein Fahrer und ich wendete den Blick auf seinen Hinterkopf. "Ja", antwortete ich knapp und zog an der Zigarette. Ich räusperte mich und versuchte, mit möglichst ruhiger Stimme zu sprechen: "Wohin bringst du mich?"
Falls er vorhatte, mich bei der Klapse auszusetzen, hätte ich ein weiteres Problem. Es war keine Woche vergangen seit dem ich den weissen, sterilen Raum verlassen und in die graue Welt zurück ziehen durfte. Sie würden mich nicht mehr so schnell gehen lassen. Und auch wen es nur ein kleines bisschen Überlebenswille vorhanden war, es genügte, um mich nicht wieder von Therapeuten und Ärtzen auseinanderzunehmen. Ich konnte es nicht mehr hören. Die gleichen monotonen Stimmen, die gleichen Themen, die gleichen Vorschläge, die gleichen Vorsätze..
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   Di März 15, 2016 6:04 pm

Till

Kaum ging die Zustimmung über seine Lippen, schaltete ich auch sogleich die Anlage und wartete geduldig darauf das der erste Track der CD losging. Als die ersten ruhigen Gitarrenklänge ertöten, nahm ich einen weiteren tiefen Zug der Zigarette und hielt einige Sekunden inne. So lange bis die kratzige, tiefe Stimme des Mannes zum Gitarrenspiel einstimmte und eine angenehme, surrende Atmosphäre anstimmte. Der perfekte Moment um den Rauch langsam wieder raus zu pusten. Ja... Musik, Atmosphäre, Wetter.... Alles glich in dem Moment einem alten Detektivfilm. Seine Frage riss mich abprobt aus meinen Filmgedanken und ich schwieg für einen Moment bevor ich antwortete. "Zu mir. Ich koche was, du isst was kleines und dann gucken wir mal weiter." Naja. Wenn ich ehrlich bin hatte ich selbst noch gar nicht so weit gedacht. Das einzige was mir in dem Moment durch den Kopf ging als ich Aiden auf dem Brückengeländer sah, war das der Kerl Hilfe brauchte. Vielleicht wäre es am besten wenn ich ihn wo hin brachte, an dem man ihn psychologisch betreuen konnte. Vielleicht aber auch zu Familie oder Freunde die sich sorgen machte, was weiß ich. Das einzige was mir klar war, das er erst mal einen warmen Platz hatte zum runter kommen und was in den Magen bekam. Außerdem wirken zwei Katzen und ein Welpe der einen unerschöpflichen Vorrat an Energie besitzt, ablenkend und beruhigend. Danach konnten wir gucken was wir mit ihm anstellen. Und ich sollte ihm dringend einbläuen das nicht jeder der nen Kerl vorm springen bewahrt und ins Auto zerrt nicht unbedingt nett sein muss. Sehr unvorsichtig. Abel, die aufgeweckte Rotzgöre erkannte natürlich das wir fast da waren und kläffte, das erste mal seid der Vollbremse, freudig auf und wedelte wild mit dem Schweif. Auf Stichwort bog ich in eine Lücke ein und parkierte in ein paar Zügen ein. "Wir sind da," murrte ich und stellte dabei den Motor ab worauf hin auch die Musik verstummte. Den kleinen Zigaretten Stummel drückte ich in meinem Auto eigenen Aschenbecher aus, steckte den Autoschlüssel ein und stieg aus wo mir auch schon Wind und Regen entgegen. Tja. Draußen sah's auch nicht besser aus, huh? Ich wartete bis klein Abel auch aus dem Auto sprang und direkt zur Haustüre des Block tapste um sich davor hin zu setzen und hechelnd zu warten, bevor ich die Türe schloss.
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   So März 20, 2016 5:03 pm

Aiden

Ich nickte zögerlich und schwieg die restliche Zeit. Verschiedene, wirre Gedanken begannen in meinem Kopf, rissen wie dünne Fäden ab und verbanden sich neu. Ich dachte an meine Verwandte, meine Familie, welche sich irgendwo auf dieser weiten Welt befanden. Vielleicht waren sie letztens umgezogen, vielleicht wohnten sie schon seit einer Ewigkeit irgendwo in den Bergen. Ich dachte an meine Zukunft, mein Leben. Wie es weiter gehen würde. Ich dachte an früher, an meine Freunde, sah Erinnerungen, Bilder und ganze Szenen vor meinem inneren Auge aufblitzen. Sie flimmerten. Erlöschten.
"Wir sind da." Ich nickte erneut, öffnete die Türe und trat hinaus. Den Zigarettenstumpel warf ich auf den Asphalt und drückte ihn mit meiner Schuhsohle aus. Ich blinzelte und spürte, wie die Kälte meine Beine hochkroch. Ich ignorierte es. Stattdessen setzte ich mich langsam in Bewegung, Schritt für Schritt, als würde ich mir nicht zutrauen einen normalen Gang einzunehmen. Vor der Türe sass Abel und schien freudig auf das Innere zu warten.
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BeitragThema: Re: Blood On My Hands || ✟   Mi März 23, 2016 6:04 pm

Till

Mein Gast folgte Able und es lag nur noch an mir mich selbst zur Türe zu begeben und uns endlich in die vertraute wärme rein zulassen. Zumindest waren Abel und mir diese wärme bekannt. Während meinen schlendernden Gang zum Eingang kramte ich auch schon den richtigen Schlüssel raus der mit dem typischen rapschende Geräusch im Schlüsselloch versank. Drehen. Klack. Die Türe war offen und legte uns den weg zum sauberen Treppenhaus frei. Sanft lies ich die Türe aufschwingen, während der kleine Welpe natürlich gleich wieder die Führung übernehmen musste und ehe man sich versah machte sich die Kleine auch schon direkt an des bewältigen der Treppen. Die ersten zwei schaffte sie bevor ich sie bei der dritten aus der Luft fischte und mir ihre Schnauze vor die Nase hielt. "Du weißt ganz genau das du das noch nicht tun sollst." Tadelte ich sie kalt und positionierte sie so das das tragen auf für sie angenehm war. Daraufhin teilte ich Aiden mit das wir uns in den dritten Stock begeben müssen. Ein bisschen Kraft Aufwand aber hey es war immerhin nicht der 6 Stock. Das hallende der Schritte breitete sich langsam im gesamten Treppenhaus aus. So weit war es eigentlich wie fast jeder Abend auch. Nur das nun vier paar Füsse auf dem weg zu meinem Stock hoch war. Im dritten dann endlich angekommen setzte ich Abel wieder ab die mit einem halblauten kleffen wieder vor der Haustüre hinsetzte. Erneut kramte ich den Schlüssel hervor um meine Haustüre zu öffnen wobei der Welpe sich hastig reindrängte. "Tritt ein und machs dir wo bequem," meinte ich zu Aiden ohne ihn anzugucken und trat in meine eigenen vier Wände ein. Das erste was ich tat. Schlüssel auf die Kommode werfen. Das zweite? Mich auf meiner Couch erst mal fallen lassen um kurz runter zu fahren.
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